Oftmals Bestattungswunsch ungeklärt
Häufig ist eine anonyme Bestattung aber auch der Wunsch des Verstorbenen, weil er dadurch den Zurückgebliebenen die Kosten und die Pflege ersparen möchte. In vielen Fällen, vor allem wenn der Tod plötzlich kommt, ist das Thema Grab eigentlich etwas, das vorher nicht richtig besprochen wurde und auch deshalb stehen dann die Angehörigen oft vor der Frage, was denn nun im Sinne des Verstorbenen wäre bzw. welche Kosten übernommen werden können.
Keine persönliche Grabstätte
Der Nachteil einer anonymen Bestattung besteht allerdings darin, dass die Zurückgebliebenen nicht über eine persönliche Grabstätte verfügen, die sie regelmäßig besuchen können.
Alternativen abwägen
Empfehlenswert ist auf jeden Fall, die Alternativen abzuwägen und sich bei einem Bestattungsinstitut über die möglichen Varianten und die jeweiligen Kosten zu informieren. Denn auch in Fällen, in denen nicht viel Geld vorhanden ist, ist eine anonyme Bestattung eine von mehreren Varianten, aus denen Sie wählen können.
Vorher gut überlegen, dann entscheiden
Vorschnelle Entscheidungen sind hier nicht empfehlenswert. Gemeinsam mit den Angehörigen ist festzulegen, welche Bestattungsmöglichkeit als die passendeste erscheint. Auf jeden Fall ist eine anonyme Bestattung eine mögliche Variante und für immer mehr Menschen aus Kostengründen auch durchaus eine realistische. Wichtig ist jedoch, dass nicht das Geld im Vordergrund steht, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Aber das es natürlich eine Rolle spielt, ist auch nicht von der Hand zu weisen.